Schwangerenberatung und Betreuung nach der Geburt
Wenn Sie ein Kind bekommen, ändert sich vieles in Ihrem Leben. Viele Fragen tauchen auf. In dieser Situation wollen wir Sie nicht allein lassen.
Wir beraten, begleiten, unterstützen Sie und Ihre Familien während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Wir arbeiten mit verschiedenen Beratungs- und Fachdiensten, ÄrtzInnen und Familienhebammen zusammen und vermitteln ggf. an andere Insitutionen weiter.
Unsere Angebote sind offen für alle Ratsuchenden, unabhängig von Konfession und Nationalität. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht.
Unsere Angebote im Detail
Unsere Angebote in der Schwangerschaftsberatung und Nachbetreuung nach dem Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetz:
- Einzel-/Paarberatung in Krisensituationen vor und nach der Geburt eines Kindes
- Informationen in Fragen der Prävention, Verhütung und Sexualaufklärung
- umfassende Sozialberatung im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt
- Beratung von Eltern/Familien mit behinderten Töchtern und Söhnen
- angeleitete Selbsthilfegruppe für Mütter behinderter Kinder
- Beratung zu Fragen der vorgeburtlichen Diagnostik Vorträge/Seminare an Schulen, an Uni und Hochschule und in Konfirmandengruppen
- Beratung/Unterstützung bei finanziellen Notlagen während der Schwangerschaft und nach Geburt eines Kindes
- Familienunterstützende Maßnahmen nach Geburt eines Kindes
- Beratung bei zu befürchtender oder diagnostizierter Beeinträchtigung eines Kindes während der Schwangerschaft
Beratungsangebot für Eltern mit behinderten Kindern
Seit vielen Jahren werden im VIM werdende Mütter, Väter und Paare, die ein Kind mit einer Beeinträchtigung erwarten, oder schon Eltern einer behinderten Tochter oder eines Sohnes sind, unterstützt. Das Angebot umfasst sowohl das gesamte Spektrum der Beratung in sozialrechtlichen Fragen als auch die psycho-soziale Komponente im Zusammenhang mit dem „Phänomen“ Behinderung.
Die selbst von Geburt an körperbehinderte Pädagogin Monika Kräuter hat ein spezielles Angebot der Betroffenenberatung konzipiert. Sie bietet Einzelberatungen an und leitet seit fünfzehn Jahren eine Selbsthilfegruppe für betroffene Mütter.
In der Gruppe können betroffene Frauen Gedanken, Gefühle und Erfahrungen mit einem behinderten Kind zu verarbeiten. Die Gruppe ist offen für interessierte Mütter und freut sich über Zuwachs!
Das besondere Angebot des Vereins für Innere Mission für „Behinderte Familien“ (durch die Behinderung eines Kindes sind alle anderen Familienmitglieder sekundär auch „behindert“.) steht für christliches und politisches Engagement in einer Gesellschaft in der Integration gewünscht ist und wo sie auch gelingen kann. Gelungene Integration bedeutet gegenseitiges Profitieren von Nichtbehinderten und Behinderten. Das Angebot kann helfen, den eigenen Schmerz zu verstehen, zu verarbeiten, sich aktiv der Situation zu stellen um schlussendlich die Beeinträchtigung des Kindes anzunehmen.
Das Gruppenangebot und die Einzelberatungen im Vereins für Innere Mission trägt maßgeblich dazu bei, dass Andersartigkeit durch eine Beeinträchtigung als elementar gesellschaftlicher Wert begriffen werden kann, der nicht nur Leid assoziiert, sondern ein glückliches Leben mit Krankheit oder Behinderung möglich ist.