Teilhabe Aktiv
Beratung für die letzte Lebensphase
Mit unserem Beratungsangebot schließen wir intern eine Versorgungslücke. Wir beraten Menschen bei der Inneren Mission, die Eingliederungshilfeleistungen beziehen.
Wir sprechen mit ihnen darüber, wie ihre letzte Lebensphase gestaltet werden soll. Wir machen das, damit ihre Vorstellungen berücksichtigt werden und nicht andere Menschen über sie entscheiden müssen.
Wer sich früh Gedanken macht, wie die letzte Lebensphase gestaltet werden soll, hat die Möglichkeit, selbstbestimmt zu entscheiden, wie er am Lebensende versorgt werden möchte. Mit dem Angebot der „Gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase“ (GVP) nach §132 SGB V unterstützen wir Nutzer:innen, die im Bereich Teilhabe Aktiv Eingliederungshilfeleistungen beziehen, dabei herauszufinden, wie die eigenen Wünsche und Vorstellungen bei Krankheit und Sterben aussehen. Wir überlegen zusammen, was das für die letzte Lebensphase bedeutet.
Speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen der Inneren Mission beraten zu medizinischen, pflegerischen,
psychosozialen und seelsorgerischen Versorgungsmöglichkeiten in der letzten Lebensphase. Die Gespräche erfolgen bei Bedarf mit Methoden der Unterstützten Kommunikation, unter Beteiligung aller Bezugspersonen und unter Einbeziehung der behandelnden Ärzt:in.
Am Ende der Beratung kann eine Patientenverfügung oder eine entsprechende Willenserklärung stehen. Dies ist jedoch nicht zwingend. Ist ein:e gesetzliche:r Betreuer:in bestellt, erhält diese:r ebenfalls Kenntnis von der Beratung und den ermittelten Versorgungswünschen und kann beteiligt werden.
Kontakt:
Gesundheitliche Versorgungsplanung
Auf den Häfen 108-110
28203 Bremen
Ansprechpersonen:
Katja Richter
Mobil: 01573 2485884
Lena Jaeger
Mobil: 0173 2372905
Wir sprechen über deine letzte Zeit im Leben.
Wir helfen dir.
Wir sprechen mit dir über dein Sterben.
Wir fragen dich:
Wie soll deine letzte Zeit sein?
Deine Wünsche sind wichtig.
Darum fragen wir:
- Was willst du?
- Was willst du nicht?
Wir führen mehrere Gespräche.
Vorher klären wir:
Wo sprechen wir?
Der Ort soll gut sein.
Alle sollen sich wohlfühlen.
Du entscheidest:
Wer soll dabei sein?
Wir sprechen über solche Fragen:
- Was soll passieren, wenn du nicht mehr sprechen kannst?
- Ist es für dich in Ordnung, wenn fremde Menschen dir beim Waschen helfen?
- Magst du lieber Erdbeeren oder Bratwurst?
- Hörst du lieber Musik oder Geschichten?
- Schaust du gern fern?
- Oder gehst du lieber spazieren?
Wir sprechen auch über Ärzte.
Zum Beispiel:
- Welche Medizin dürfen sie geben?
- Welche Behandlung ist für dich in Ordnung?
Das sind schwere Fragen.
Wir sprechen in Ruhe darüber.
Wir können alles aufschreiben.
Dann steht dort:
Was du entscheidest.
Andere Menschen müssen sich daran halten.
Die Beratung machen Katja Richter und Lena Jaeger.
Sie arbeiten beim Verein für Innere Mission.
Beide haben eine Ausbildung dafür gemacht.