Tauschbörse im ProShop

12. Januar 2026

Zweite Chance für Gebrauchtes

Wenn der Secondhand-Laden ProShop des Vereins für Innere Mission am Donnerstag, 22. Januar 2026, in der Hemelinger Bahnhofstraße 35 seine Türen öffnet, können Klein und Groß in der Zeit von 16 bis 19 Uhr Gebrauchtes tauschen und damit Dinge vor dem Wegwerfen retten. Die Tauschbörse, die im Rahmen des Projektes „Nachhaltiges Wirken in Hemelingen“ stattfindet, funktioniert ganz einfach: Fünf Teile mitbringen, beispielsweise Kleidung, Spiele, Geschirr oder andere Dinge des alltäglichen Gebrauchs, und dafür fünf andere Teile mitnehmen. Wichtig ist, dass die Sachen gut erhalten oder vollständig sind oder funktionieren und andere daran noch Freude haben. Nicht geeignet für die Tauschbörse sind Dinge mit CE-Zeichen oder ähnlichen Siegeln, die vor der Weiterverwendung erst überprüft werden müssten, zum Beispiel Kindersitze, -helme oder ähnliches. „Bereits mit kleinen praktischen Lösungen wie einer Tauschbörse können wir nachhaltig wirksam sein und etwas für uns selbst und unsere Umwelt tun“, ist Jürgen Mades, Fachkraft Projektbegleitung Nachhaltiges Wirken in Hemelingen, überzeugt und lädt ein, bei der Tauschbörse selbst einmal auszuprobieren, wie viel Spaß ein bewusster Umgang mit Ressourcen machen kann.

Die Tauschbörse im ProShop findet dort erstmals statt, soll aber zukünftig in unregelmäßigen Abständen öfter durchgeführt werden.

Hintergrund:

Das Projekt Nachhaltiges Wirken in Hemelingen der Inneren Mission gibt es seit Januar 2024 und will Bewohner und Akteure aus Hemelingen zu einem bewussteren nachhaltigen Umgang anregen. Dabei sollen über praktisch orientierte Lösungsansätze Ideen und Anregungen vermittelt werden, die zur Nachahmung und einem bewussteren nachhaltigen Handeln einladen. Das Projekt wird gefördert durch: Freie Hansestadt Bremen und ist kofinanziert von der Europäischen Union.

Der ProShop ist ein Secondhand-Laden, der 2006 an den Start gegangen ist. In dem Secondhand-Laden des Vereins für Innere Mission finden Frauen nach längerer Arbeitslosigkeit, nach Erziehungszeiten, als alleinerziehende Mütter, als Migrantinnen oder als Frauen mit psychischen oder suchtbedingten Problemlagen eine sinnvolle, wertschätzende Tätigkeit. Jede Teilnehmerin kann nach ihren individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten eingesetzt werden.