Solidarität mit obdachlosen Menschen zeigen

27. März 2020

„Wo sollen wir denn hin?“, fragt eine Frau, die sich mit Kaffee beim Streetworkerbus der Inneren Mission im Nelson-Mandela-Park eindeckt. Die Frage zeigt das ganze Dilemma in Zeiten der Coronakrise auf. Viele Treffpunkte haben aus verständlicher Vorsorge vor der Verbreitung des Virus geschlossen. Gleichzeitig müssen die Menschen irgendwie versorgt werden. Doch wo sollen sie hin? Wie soll man helfen?

Die Streetworker*innen und Hilfeeinrichtungen der Inneren Mission, aber auch die Angebote der Kirchengemeinden und anderen diakonischen Trägern bemühen sich hier um eine aktive Hilfestellung, die mit viel Engagement einhergeht und oftmals mit Kreativität verknüpft ist, um das Machbare möglich zu machen.

Aktuell braucht es vor allem Solidarität mit den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft, und das sind eben obdachlose und bedürftige Menschen. Helfen können wir alle, indem wir offen für die Belange der anderen bleiben, einen kleinen oder gerne auch großen Obolus geben oder die Zeitschrift der Straße kaufen. Hilfe bedeutet auch, diejenigen mit einer Spende zu unterstützen, die sich mit Herzblut für wohnungs- und obdachlose Menschen einsetzen und mithelfen, dass sie nicht durch das Netz fallen. Jede gute Geste hilft! Wenn Sie mit einer Spende unsere Streetworker*innen unterstützen wollen, können Sie dies hier tun: Corona-Nothilfe für Obdachlose