Nähen für den guten Zweck

30. April 2020

Frau Wheelers Schwester näht für ihr Leben gern. Und da Masken gerade überall benötigt werden, liegt der Gedanke nahe, die Schutzbedeckung für Mund- und Nase selber herzustellen. Gesagt, getan. Die Familie stieg in das Nähgeschäft ein und nähte Masken am laufenden Band: erst für die Familie, dann für die entferntere Familie und den Bekanntenkreis, schließlich für Nachbarn, Kolleg*innen, ganz weit weg Wohnende und immer mehr Leute, bis die Familie schließlich die Reißleine zog.

„Jetzt nähen wir erst mal keine Masken mehr, aber unsere aus dem blauen Pünktchenstoff sehen wir öfter bei Leuten, mit denen wir zu tun haben“, erzählt Frau Wheeler lachend.

Nähen, um zu unterstützen
Mit den Masken hat die Familie jedoch nicht nur andere im Schutz gegen Corona unterstützt, sondern gleichzeitig auch einen guten Zweck damit verbunden.

Die Masken gab Familie Wheeler für fünf Euro weiter. Das Geld steckte sie in Umschläge, die nun durch die Wohnungslosenhilfe an bedüftige Menschen weitergegeben werden. Damit unterstützt die Familie Menschen, die sowieso schon durch die Corona-Krise in Mitleidernschaft gezogen sind. Ein tolles Engagement, für das wir uns sehr herzlich bedanken!