Bobby und Samy im Einsatz

11. November 2020

Wenn Samy sich so richtig durchkraulen lässt, bekommt das nicht nur ihm gut. Der hübsche Rüde mit dem goldgelben Fell wirkt auf sein menschliches Gegenüber äußerst wohltuend. Die Klient*innen aus dem Ambulant Begleiteten Wohnen würden ruhiger und ausgeglichener werden, ist die Erfahrung von Simon Rumpel, dem Herrchen von Samy. „Vor allem bemerken wir, wie empathisch und feinfühlig die Klient*innen sind, wenn sie mit den Hunden agieren. Selbst Ängste werden überwunden, das ist toll zu sehen! Oftmals fragen die Klient*innen auch nach den Hunden“, berichtet der Mitarbeiter des Bereichs Psychosoziale Hilfen für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung.

Neben „Bürohund“ Samy kommt auch der kleinere Bobby öfter mit ins Büro. Beide Hunde sind äußerst umgänglich, lassen sich streicheln und kraulen, spielen gerne und haben nichts dagegen, wenn jemand anderes mit ihnen Gassi geht. Für Simon Rumpel und seine Kolleg*innen aus dem Ambulant Begleiteten Wohnen gehören die beiden Hunde inzwischen zum Team, die auf eine ganz besondere Weise ihren Beitrag leisten. Simon Rumpel: „Wenn wir gemeinsame Sparziegänge machen, lernen die Klientinnen und Klienten beim Führen der Leine Verantwortung zu übernehmen und auch, dass die Bewegung und das Spielen Spaß machen und gesund sind.“

Bobby ist mit seinen neun Jahren schon etwas älter und darf öfter mal verschnaufen. Samy ist knapp ein Jahr alt und voller Tatendrang. Aufgrund der guten Erfahrung strebt Samys Herrchen an, ihn nächstes Jahr zum Begleit- und Therapiehund ausbilden zu lassen. „Das wäre eine gute Ergänzung unserer Angebote“, ist sich Simon Rumpel sicher.

Ein Mann steichelt einen Hund