Zentrale Fachstelle Wohnen (ZFW)
Die Zentrale Fachstelle Wohnen (ZFW) nimmt für alle Menschen mit einer Wohnungsnotproblematik Aufgaben wahr, und zwar sowohl für BAgIS - als auch für das AfSD - und sonstige Klientel mit und ohne weitere Transferleistungen. Sie versteht sich als Servicestelle sowohl für Einzelpersonen auch für Dienste, Einrichtungen, Institutionen, die mit dem Thema Wohnraumerhalt, Wohnungsverlust, Vermittlung, Unterbringung zu tun haben.
Der Verein für Innere Mission steht innerhalb der ZFW als Ansprechpartner für die von Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen und mit den Problemen wohnungsloser Menschen konfrontierter Institutionen zur Verfügung.
Der Kerngedanke der Zentralen Fachstelle Wohnen
Wohnen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen. Drohende Wohnungslosigkeit oder bereits eingetretene Obdachlosigkeit beeinträchtigen die Möglichkeiten, am Erwerbsleben und am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. Der Vermeidung des Wohnungsverlustes (Prävention) bzw. der Versorgung mit Wohnraum kommen daher für den Einzelnen und die Sozialpolitik eine hohe Bedeutung zu.
Der Kerngedanke der Zentralen Fachstelle Wohnen (ZFW) lautet, alle die Wohnungsnotfallproblematik betreffenden Hilfemöglichkeiten in einer Organisationseinheit zusammenzuführen und den beteiligten Stellen als von ihnen bei Bedarf anwählbare Serviceleistung anzubieten. Menschen ohne Bezug von Transferleistungen soll die ZFW ebenfalls zur Beratung offen stehen.
Die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit orientiert sich am Prinzip der Normalisierung der Lebensumstände, d.h. die im Rahmen der ZFW erbrachten Beratungs- und Vermittlungsleistungen des Vereins für Innere Mission verfolgen das Ziel, die Betroffenen zu befähigen, ihr Leben möglichst unabhängig von institutionellen Hilfen zu gestalten, insbesondere selbstorganisiert und eigenständig in eigenem Wohnraum zu leben.
Notunterbringung von Wohnungslosen
Im Rahmen der Zentralen Fachstelle Wohnen führt der Verein für Innere Mission in Bremen eine zentrale Steuerung der Notunterbringung Wohnungsloser in Hotels und Pensionen durch.
Ziel der Zentralen Hotel- und Pensionssteuerung ist u.a. die Einrichtung einer für alle vermittelten Wohnungsnotfälle (Alleinstehende Wohnungslose, Straffällige u. Drogenabhängige) zuständigen zentralen Vermittlungsstelle innerhalb der Zentralen Fachstelle Wohnen. Das Fallclearing sowie weiterführende Sozialberatungen gehören nicht zum Leistungsumfang der Hotel- u. Pensionssteuerung.