Die kirchliche Stiftung mission:menschlich der Inneren Mission lädt für
Mittwoch, 15. Februar,
um 18 Uhr im Haus der Diakonie,
Blumenthalstraße 10,
zu einem weiteren Vortrag des Rechtsanwaltes und Notars Reinhard Siesenop ein. Titel des Vortrags: "Vererben, aber richtig – Grundzüge des Erbrechts und dessen Fallstricke."
Es wird um vorherige Anmeldung gebeten unter Telefon 34 96 70.
Meinungsumfragen zufolge hat nur etwa jeder vierte Erwachsene ein Testament errichtet oder einen Erbvertrag geschlossen. Daher tritt in etwa 75% aller Erbfälle beim Tode eines Erblassers die gesetzliche Erbfolge ein.
Die Erfahrung zeigt, dass bei juristischen Laien oftmals falsche Vorstellungen über die gesetzliche Erbfolge bestehen, die darüber hinaus häufig nicht den Intentionen des Erblassers entspricht. Zudem führt die gesetzliche Erbfolge in der Regel zur Entstehung von Erbengemeinschaften. Da diese sich nach einem Erbfall auseinander setzen müssen und in der Erbengemeinschaft unterschiedliche Interessen aufeinander treffen können, entstehen nicht selten Streitigkeiten, die durch eine sachgerechte Nachlassplanung vermeidbar gewesen wären.
Ausrichter des Vortrags ist die kirchliche Stiftung mission:menschlich, die armutsorientierte Projekte der Inneren Mission in Bremen fördert. Diese auf Langfristigkeit angelegte Unterstützung kann die Stiftung jedoch nur vornehmen, wenn sie sinnvoll und bedachtsam mit ihrem Stiftungskapital umgeht, zu dem auch Bremer Bürgerinnen und Bürger ihren Teil beigetragen haben. Es ist deshalb ein großes Anliegen der Stiftung, Menschen, die im Laufe ihres Lebens Kapital zusammengetragen haben, zu einem zweckmäßigen und ihren Wünschen entsprechenden Umgang mit ihrem Vermögen zu ermutigen.
Viele Menschen suchen außerdem nach Möglichkeiten, über ihren Tod hinaus sich für eine gute Sache einzusetzen und ihr Vermögen entsprechend verwendet zu wissen. Eine sinnstiftenden Zuwendung zugunsten einer gemeinnütziger Institution bietet hierfür eine gute Möglichkeit. Über diese Form der Nachlassregelung wird Reinhard Siesenop ebenfalls in seinem Vortrag informieren.
